Für die Entnazifizierung Bad Reichenhalls!

Hierzu dokumentieren wir den Aufruf des rabatz-Bündnisses:

Von Mittenwald nach Bad Reichenhall
Wo die Zeit Urlaub macht
Für die Entnazifizierung und Entmilitarisierung Bad Reichenhalls

Am 20. Mai 1941 griff die deutsche Wehrmacht (u.a. „Gebirgsjäger“ aus Bad Reichenhall) die griechische Insel Kreta an, hielt sie bis zum 9. Mai 1945 besetzt und beging dort zahlreiche Kriegsverbrechen. Über 3500 Zivilist_innen wurden als Partisan_innen und deren Unterstützer_innen hingerichtet und über 30 Dörfer komplett zerstörte. Zum 70. Jahrestag der deutschen Invasion auf Kreta rufen wir dazu auf, am Sa, 21.05.2011 in Bad Reichenhall gegen rechte Traditionspflege, Nazis und den millitaristischen, nationalistischen deutschen Normalzustand zu demonstrieren.

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Gegen die Nazimahnwache am 25.4 (München)

Am Ostermontag, dem 25. April 2011 wollen Neonazis ab 20:00 auf dem Münchner Marienplatz eine Mahnwache in Erinnerung an den ehemaligen Wehrmachtssoldat und Altnazi Reinhold Elstner durchführen. Elstner hatte sich 1995 vor der Feldherrnhalle in Brand gesetzt und ein geschichtsrevisionistisches Schreiben hinterlassen. Seit vielen Jahren nimmt die Münchner Neonaziszene seinen Todestag zum Anlass, mit Mahnwachen und Kundgebungen ihre geschichtsrevisionistische, rassistische und antisemitische Propaganda in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Inszenierung des Altnazis und Wehrmachtssoldaten als „armes Opfer“ dient ihnen dazu, die wirklichen Opfer des Nationalsozialismus, die eingesperrten, gefolterten und ermordeten Jüd_innen, Romni_ja, Sinti_za, Homosexuellen, Transgender, „Behinderten“, politische Gegner_innen und viele anderen mehr, zu verhöhnen. Das werden wir nicht zulassen: Für ein würdiges Gedenken und Erinnern an die Opfer und keine Träne für die Täter_innen!
Die angekündigte und von Roland Wuttke angemeldete Mahnwache ist der erste Versuch der Münchner Neonaziszene, nach ihrem gefloppten Aufmarsch im November letzten Jahres, eine ausserhalb interner Zirkel beworbene Kundgebung in München durchzuführen. Doch seit letzem November hat sich in der Münchner Neonaziszene einiges getan. Philipp Hasselbach, damals Anführer der „Freien Nationalisten München“, sitzt mittlerweile wegen Körperverletzung im Knast, wohingegen Martin Wiese, der wegen eines geplanten Anschlags auf die Grundsteinlegung des jüdischen Gemeindezentrums am Münchner Jakobsplatz sieben Jahre im Knast saß, ist seit einigem Monaten wieder auf freiem Fuss und tritt in den letzten Wochen verstärkt in der Münchner Naziszene in Erscheinung, zuletzt bei einem kurzfristig verhinderten Treffen Münchner Neonazis in Erding. In den letzten Wochen traten Münchner Neonazis auch durch kleinere Verteilaktionen und zwei spontante Kundgebungen, in Bezug auf den Krieg in Libyen vor dem französischen Konsulat im Westend und vor dem österreichischen in Bezug auf die Verhaftung des österreichischen Neonazis Gottfried Küssel, in Erscheinung.
Zeigen wir den Nazis gemeinsam, dass sie weder in München, noch sonst irgendwo etwas verloren haben! Knüpfen wir an die erfolgreichen, antifaschistischen Aktionen der letzten Jahre an, durch die Nazis bei ihren öffentlichen Auftritten gestört bzw. gehindert werden konnten.

Kommt alle am Montag, den 25. April 2011 um 19:45 auf den Marienplatz in München. Machen wir gemeinsam die Nazimahnwache zum Debakel!

Stadt für Alle! Alles für Alle (München)

Am Abend des 30. Aprils wollen wir unter dem Motto „Stadt für Alle – Alles für Alle“ mit einer antikapitalistischen Demonstration durch München ziehen. Es geht uns dabei um eine kollektive (Wieder-) Aneignung des städtischen Raums, der in kapitalistischen Gesellschaften immer Menschen ausschließt, an den Rand drängt und unsichtbar macht. Mit der Wahl des Datums stellen wir uns bewusst in den Kontext der 1. Mai – Demonstrationen, wollen uns aber gleichzeitig dem dort zelebrierten Arbeitsethos entziehen und eine antikapitalistische Perspektive jenseits von Lohnarbeit aufzeigen.

Wir wollen eine Stadt, in der öffentlicher Raum allen zugänglich ist, in der unsere Bewegungs- und Handlungsfreiheiten nicht eingeschränkt werden. Sei es durch institutionelle Kontrollmechanismen wie Kameraüberwachung, Bullen oder private Sicherheitsdienste; sei es durch strukturelle Mechanismen wie den gesellschaftlichen Ausschluss von Erwerbslosen und Obdachlosen; sei es durch sexualisierte Gewalt. Wir wollen eine Stadt in der Zugang zu Wohnraum sich nicht nach Einkommen, Nachname, Gender oder Herkunft richtet, in der barrierefreie Architektur allen Menschen die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht und in der Menschen nicht durch Gentrification aus ihren Vierteln vertrieben werden.
Gerade für München ist es bezeichnend, dass einerseits zehntausende Quadratmeter an Büro- und Gewerbeflächen leerstehen, während andererseits jede_r weiß, wie lange die Wohnungssuche hier dauern kann. Ganz zu schweigen von all denjenigen, die sich die Mieten hier nicht leisten können und ins Umland oder in andere Städte abgedrängt werden.

Kein Mensch kann mit offenen Augen einen Tag durch München gehen, ohne Zeug_in oder Betroffene_r rassistisch-motivierter Personenkontrollen zu werden. Dies ist nur ein Aspekt, wie Rassismen sich in und durch Städte äußern. „Geduldete“ Flüchtlinge sind durch rassistische Gesetze in Bayern dazu gezwungen in Lagern zu leben, die oft fernab von Städten und Verkehrsmitteln liegen, sowie katastrophale hygienische und wohnliche Bedingungen aufweisen. An Privatsphäre ist in Gruppenzimmern und mit einem Personal, das sich mit seinen Schlüsseln jederzeit Zutritt verschaffen kann, nicht zu denken. Vielfach sind Bewohner_innen der Lager betroffen von sexualisierter Gewalt von Seiten des Personals vor Ort, was allerdings meist nicht zur Anzeige gebracht wird.
_Flüchtlingen ist schlichtweg untersagt, sich selbstständig eine Wohnung zu suchen und – durch die Residenzpflicht – sich frei zu bewegen. Städtische Räume sind also maßgeblich auch durch oft vergessene oder unsichtbar gemachte rassistische Ausschlussmechanismen geprägt.
_Auch unkommerzielle Kunst und Kultur hat es in kapitalistischen Städten, allen voran in München, schwer. Dort wo sie sich nicht in Verwertungs- und Nützlichkeitslogiken integrieren kann oder will, stößt sie auf Widerstand und Repression. Vormals antagonistische/widerständige Kultur und Praxen haben sich dem kapitalistischen Prozess angepasst: sei es durch Clubs, in denen „alternative“ Bands 15 Euro Eintritt und das Bier 4 Euro plus Pfand kosten, sei es durch hippe Musikszenen, die sich höchst profitabel vermarkten lassen oder sei es durch Strategien, die StreetArt in einem kapitalistischen Kalkül nutzen wollen. Die Formen unkommerzieller Kunst und Kultur, die sich solch einer Vereinnahmung und Integration entziehen, bleiben als „Ruhestörung“ und „Vandalismus“ mit (staatlichen) Repressionsapparaten konfrontiert.
_Unser Widerstand richtet sich nicht nur gegen die (Um-) Strukturierungen von kapitalistischen Städten, sondern gegen den Kapitalismus als Ganzes, dem diese Prozesse zu Grunde liegen. Mit unseren vielfältigen Kämpfen für ein schönes, selbstbestimmtes Leben für Alle in der Stadt und überall streben wir eine Kompliz_innenschaft mit anderen, emanzipatorischen und sozialen Kämpfen gegen die kapitalistische, herrschaftsförmige Gesellschaft, in der wir leben, an.

Vielfältig! Kreativ! Bunt! Unkontrollierbar!

Kommt alle zur antikapitalistischen, linksradikalen Abenddemo am 30. April 2011 um 18 Uhr zum Weißenburger-Platz (U/S-Bahn Rosenheimerplatz) in München!
Aufrufe, und weitere Infos: le-monde.tk

JUBILÄUM – 5 Jahre AntifaCafé (München)

Das AntifaCafé wird 5 Jahre alt und das wird mit Vortrag und Party gefeiert.

Linksradikale/autonome Geschichte in München

Wir erzählen unsere Geschichte/n selbst. Du verstehst dich als Protagonistin, Akteurin einer radikal-linken Geschichte,wenn du in den Bus nach Dresden steigst, 10 Kilometer in die Stadt reinläufst und an der erste Polizeikette hängen bleibst…Aber bei dem Begriff Zeitzeugin wirds dir mulmig, weil nun ja…Zeitzeug_innengespräche gehören in den Kosmos des Vergangenen und nicht der Gegenwart, denkst du. Aber: Politik in der 1. Person hieß es in den 70ern, als mir – Ingrid – klar wurde, von wegen Gerechtigkeit, keine Ellbogengesellschaft, alles bullshit. Und warum der Kampf für ein anderes, ein kollektives gerechtes Sein gegen diese ganz normale Scheiße für mich mehr mit Black Power zu tun hatte, weil ich mit 14 die Texte von den Panthers verstand und die vom SDS nicht, vielleicht interessiert das ja die eine oder den anderen. Antiautoritär ist für mich heute noch ein sprechender Begriff, ebenso das Kollektiv. Das Blatt-Kollektiv stand gegen die Nachrichtensperre 77, für Nichtwählen, Schwarzfahren…das Kollektiv Rote Hilfe machte nicht nur Knastarbeit, sondern besetzte auch Häuser… Geschichten erzählen ist wichtig: Denn solange die herrschenden Verhältnisse, die Macht haben, die Geschichte so zu schreiben, wie sie sie haben wollen, müssen wir alle mit unseren Erzählungen dagegenhalten! Dabei ist das Erzählen keine Einbahnstraße, denn das Zuhören gehört da auch dazu – in diesem Sinne adelante!

Danach Party mit Kai Kani (SGZ/Deine Lieblingsraver, Elektro/Techno, Berlin), Peter Shlomsen (ShlomsenTechno/Techhouse, Berlin) und Feenstaubinferno (Electro/Rave/Punk/Drag-Extravaganza, München).

Außerdem wie immer Antifa-News, deluxes Essen und kalte Getränke.

8. Mai: Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus (München)

Gegen den Naziaufmarsch am 8. Mai in München!

Am 8.Mai feiern wir zum 65. Mal das Ende des Nazi-Regimes. An diesem Tag danken wir all denjenigen, die für die Befreiung vom Nationalsozialismus gekämpft haben und gedenken Aller die unterdrückt, eingesperrt und ermordet wurden. Der 8.Mai bedeutete für viele tausend Menschen in den Gefängnissen und Konzentrationslagern die Rettung vor der sicheren Vernichtung. Für viele Millionen Menschen kam der 8.Mai zu spät, sie waren in den Gefängnissen und Konzentrationslagern ermordet worden. Selbst in den letzten Kriegswochen noch wurden alle verfügbaren Ressourcen mobilisiert, um die Vernichtungsmaschinerie am Laufen zu halten. Wir feiern an diesem Tag das Ende eines nie dar gewesenen Schlachtens und Schreckens.

Mit dem Ende des Krieges jedoch waren die gesellschaftlichen Bedingungen des Nationalsozialismus nicht beseitigt. Im Zuge der Wiederherstellung der alten Macht- und Eigentumsverhältnisse und der Wiederaufrüstung wurden Nazi- und Kriegsverbrecher rehabilitiert und konnten wieder in höchste Staats- und Verwaltungsämter zurückkehren. Auch diejenigen Ideologien die die Grundlage nationalsozialistischer Weltanschauung bilden, wie Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und Militarismus sind 65 Jahre nach der Befreiung gesellschaftliche Realität.

Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass Naziaufmärsche, auch an historisch belegten Tagen, wie dem Tag der Befreiung genehmigt und staatlicherseits mit massiver Polizeipräsenz und repressiven Strategien durchgesetzt werden.

Mit dem für den 8.Mai geplanten Naziaufmarsch unter dem Motto „8.Mai 1945-Der Krieg war zu Ende, das Morden nicht.“ versuchen sich die Nazis selbst von Tätern zu Opfern um zu deuten. Mit einem Trommel- und Fackelmarsch knüpfen sie gezielt an eine nationalsozialistische Ästhetik an.
Am 8. Mai feiern wir die Befreiung vom Nationalsozialismus, denn wer nicht feiert hat verloren!

Kommt alle zur Antifaschistischen Demonstration anlässlich des Tages der Befreiung. Verhindern wir den Naziaufmarsch gemeinsam!

Demo: 14:30 Rindermarkt (nahe Marieplatz)
Ab 16 Uhr U-Bahnstation Fürstenried West (U3)

mehr Infos unter: 8mai10.blogsport.de

30.04.10: Antikapitalistische Demo in München

Bündnis-Kurzaufruf: le monde est à nous
Am Abend des 30. April wollen wir in München mit einer linksradikalen, lauten, vielfältigen und ausdrucksstarken Demo, unsere Kritik und Ablehnung der herrschenden Verhältnisse auf die Straße tragen. Es geht uns dabei um ein ganz anderes Ganzes – um ein schönes Leben für alle und jede_n. Es geht uns um die Überwindung des Kapitalismus, um eine befreite Gesellschaft ohne Sexismus, Rassismus, Klassen und alles was uns trennt und in Konkurrenz und Hierarchien zwingt.
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Aufruf der antifa nt: Talkin‘ bout a revolution
Der Kapitalismus mitsamt seinen Kategorien und Formen, wie etwa Tausch, Geld, Wert oder Arbeit ist nicht ewig gültig, geschweige denn notwendig und unüberwindbar. Es gab etwas vor dem Kapitalismus und es wird wohl auch etwas nach dem Kapitalismus geben: Wenn es nach uns geht eine Gesellschaft ohne Zwang und Herrschaft, eine Gesellschaft in der die Individuen selbstbestimmt und kollektiv die Belange ihres Lebens gestalten: und dabei kann es uns nicht schnell genug gehen.
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Aufruf des offenen Münchner Plenums „Soziale Kämpfe“: Die Enteignung unseres Lebens durchbrechen – gesellschaftlichen Reichtum aneignen!
Wir haben allen Grund, wütend zu sein: Wir müssen immer mehr arbeiten und verdienen immer weniger. Der Kapitalismus raubt uns die Möglichkeiten für ein gutes Leben. “Gesicherte“ Arbeitsverhältnisse werden immer rarer; Arbeit zu Niedriglöhnen, Leiharbeit, Minijobs, befristete Arbeit und Scheinselbständigkeit boomen. Manche von uns sind arm, obwohl sie mehrere Jobs haben.
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Aufruf des aka_muc: Keine halben Sachen
Am Abend des 1. Mai 1886 fand eine Arbeiter_innenversammlung auf dem Haymarket in Chicago statt. Einer der Hauptgründe des Haymarket Streiks war die Durchsetzung einer Reduzierung der täglichen Arbeitszeit von zwölf auf acht Stunden. Dies ist uns heute jedoch noch lange nicht genug – acht Stunden Arbeit am Tag sind noch immer zu viel!
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Aufruf der r|antifajugendmünchen: No Border!
Mit dem rassistischen Normalzustand brechen!

Rassismus im Bildungssystem

Gerade das deutsche Bildungssystem basiert auf extremen Selektionsmechanismen. Einerseits sind die Bildungschancen stark von der sozialen Schicht bzw. den finanziellen Möglichkeiten der Eltern abhängig. Anderseits werden Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund benachteiligt. Letztere sind insofern doppelt von der Selektion betroffen, da sie zusätzlich überdurchschnittlich aus sozial schwachen Familien kommen….
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Die Demo hat den Anspruch „die Vielfalt emanzipatorischer Bewegungen mit ihren verschiedenen Herangehensweisen und Aktionsformen mit einem gemeinsamen Ausdruck zusammen“ zu bringen.So wollen sich auch Radler_innen, antifaschistische Skins und kritische Fußballfans mit eigenen Aktionen beteiligen, während der aka_muc zu einem Bademantel-Block aufruft: „Am Abend des 30. April möchten wir ganz ungeachtet linker Traditionen und Erwartungen in Bademänteln auf die Straße gehen, um unseren Unmut über die bestehenden Verhältnisse zu äußern. Warum ein Bademantel? Der Bademantel ist ein Kleidungsstück, welches Entspannung, Zufriedenheit und Wohlbefinden impliziert! Wir möchten in Zukunft nicht mehr 40 oder mehr Stunden pro Woche unserer wertvollen Zeit an die kapitalistische Produktionsweise verlieren, sondern selbstbestimmt für unsere Bedürfnisse produzieren!“.

Gezielt wollen die Veranstalter_innen dabei versuchen, linksradikale Inhalte auch jenseits gewohnter AKtionskonzepte umzusetzen und ein breiteres Repertoire an Aktionsformen ausprobieren.

Ob dies gelingt, liegt dabei auch an euch allen, also seid kreativ, denkt euch was aus und vor allem: Kommt am Freitag, den 30. April um 18:00 zur Demo an den Rosenheimer Platz (S-Bahn-Stammstrecke).

mehr Infos unter: le-monde.tk

14.11.09: Antifa Actionday München

Aufruf:

Nazis aus dem Spektrum der „Freien Nationalisten“ und der NPD rufen für den 14.11. zu einem so genannten „Heldengedenken“ auf. Nach dem Naziaufmarsch im letzten Jahr, der durch ein massives Aufgebot von Polizist_innen1 durchgesetzt wurde, ist dies der zweite Versuch von Münchner Nazis, einen Aufmarsch anlässlich des so genannten „Volkstrauertages“ durchzuführen. Bei dieser Veranstaltung geht es Ihnen darum, Wehrmachts- und SS-Soldat_innen2 als „Helden“ zu verklären, ihre millionenfachen Verbrechen zu relativieren und damit den Nationalsozialismus offen zu verherrlichen.
Der Geschichtsrevisionismus ist in den letzten Jahren verstärkt zu einem äußerst attraktiven Betätigungsfeld für die extreme Rechte geworden. Ganz offen wird hierbei auf den nationalsozialistischen Begriff des „Heldengedenkens“ zurückgegriffen. Durch die Umdeutung von Akteur_innen, Orten und Begriffen soll der historische Nationalsozialismus als Ganzes rein gewaschen werden. So versuchen Nazis eine extrem patriarchale, rassistische, antisemitische und ausbeuterische Gesellschaftsordnung auch für die Gegenwart wieder denkbar zu machen. Wir wollen mit dem „Antifa Action Day“ ein klares Zeichen gegen Faschismus, Geschichtsrevisionismus und Militarismus setzen und für die Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse kämpfen.

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FIGHT THE NAZIS

FIGHT THE NAZIS
Am 03.10.2009 wollen Neonazis rund um den Regensburger NPD Kreisvorsitzenden Willi Wiener in Regensburg aufmarschieren. Anlass für die Demonstration ist vordergründig der Bau einer Moschee, hintergründig soll durch die Ethnisierung sozialer Konflikte sowie durch das Schüren von Angst vor vermeintlichen oder tatsächlichen radikalen Islamist_innen die rassistische Ausgrenzung von Migrant_innen weiter vorangetrieben werden. Diesen rassistischen Aufzug gilt es sich in den Weg zu stellen.

Weitere technische Infos, den Versuch einer inhaltlichen Auseinandersetzung sowie Neuigkeiten rund um die Nazidemo findet ihr demnächst hier.

Naziaufmarsch am 03.10.2009 in Regensburg verhindern!
Gegen Rassismus, Nationalismus und Islamismus!

14.11.09: Antifa-Actionday in München

Am Samstag, dem 14.11.09, wird in München ein Antifa Actionday stattfinden. Anlass dazu ist der für den gleichen Tag geplante Naziaufmarsch. Wir wollen mit dem Antifa Actionday ein klares antifaschistisches Zeichen gegen Faschismus, Geschichtsrevisionismus und Militarismus setzten und für die Perspektive einer befreiten Gesellschaft kämpfen.

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Antifa Actionday München

Gegen die NPD-Wahlkampfsabschlusskundgebung

Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

Am Freitag, den 25. September plant die extrem rechte NPD ihre Wahlkampfabschlusskundgebung auf dem Münchner Marienplatz abzuhalten. Zum Zwecke der Wahlwerbung wollen die Nazis öffentlich und mitten im Herz der Stadt ihre menschenverachtende, rassistische und faschistische Propagande verbreiten. Das können und werden wir nicht zulasssen, denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

[weiterlesen auf antifa-nt.de]


Gegen die NPD-Wahlkampfsabschlusskundgebung