14.11.09: Antifa Actionday München

Aufruf:

Nazis aus dem Spektrum der „Freien Nationalisten“ und der NPD rufen für den 14.11. zu einem so genannten „Heldengedenken“ auf. Nach dem Naziaufmarsch im letzten Jahr, der durch ein massives Aufgebot von Polizist_innen1 durchgesetzt wurde, ist dies der zweite Versuch von Münchner Nazis, einen Aufmarsch anlässlich des so genannten „Volkstrauertages“ durchzuführen. Bei dieser Veranstaltung geht es Ihnen darum, Wehrmachts- und SS-Soldat_innen2 als „Helden“ zu verklären, ihre millionenfachen Verbrechen zu relativieren und damit den Nationalsozialismus offen zu verherrlichen.
Der Geschichtsrevisionismus ist in den letzten Jahren verstärkt zu einem äußerst attraktiven Betätigungsfeld für die extreme Rechte geworden. Ganz offen wird hierbei auf den nationalsozialistischen Begriff des „Heldengedenkens“ zurückgegriffen. Durch die Umdeutung von Akteur_innen, Orten und Begriffen soll der historische Nationalsozialismus als Ganzes rein gewaschen werden. So versuchen Nazis eine extrem patriarchale, rassistische, antisemitische und ausbeuterische Gesellschaftsordnung auch für die Gegenwart wieder denkbar zu machen. Wir wollen mit dem „Antifa Action Day“ ein klares Zeichen gegen Faschismus, Geschichtsrevisionismus und Militarismus setzen und für die Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse kämpfen.

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FIGHT THE NAZIS

FIGHT THE NAZIS
Am 03.10.2009 wollen Neonazis rund um den Regensburger NPD Kreisvorsitzenden Willi Wiener in Regensburg aufmarschieren. Anlass für die Demonstration ist vordergründig der Bau einer Moschee, hintergründig soll durch die Ethnisierung sozialer Konflikte sowie durch das Schüren von Angst vor vermeintlichen oder tatsächlichen radikalen Islamist_innen die rassistische Ausgrenzung von Migrant_innen weiter vorangetrieben werden. Diesen rassistischen Aufzug gilt es sich in den Weg zu stellen.

Weitere technische Infos, den Versuch einer inhaltlichen Auseinandersetzung sowie Neuigkeiten rund um die Nazidemo findet ihr demnächst hier.

Naziaufmarsch am 03.10.2009 in Regensburg verhindern!
Gegen Rassismus, Nationalismus und Islamismus!

14.11.09: Antifa-Actionday in München

Am Samstag, dem 14.11.09, wird in München ein Antifa Actionday stattfinden. Anlass dazu ist der für den gleichen Tag geplante Naziaufmarsch. Wir wollen mit dem Antifa Actionday ein klares antifaschistisches Zeichen gegen Faschismus, Geschichtsrevisionismus und Militarismus setzten und für die Perspektive einer befreiten Gesellschaft kämpfen.

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Antifa Actionday München

Gegen die NPD-Wahlkampfsabschlusskundgebung

Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

Am Freitag, den 25. September plant die extrem rechte NPD ihre Wahlkampfabschlusskundgebung auf dem Münchner Marienplatz abzuhalten. Zum Zwecke der Wahlwerbung wollen die Nazis öffentlich und mitten im Herz der Stadt ihre menschenverachtende, rassistische und faschistische Propagande verbreiten. Das können und werden wir nicht zulasssen, denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

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Gegen die NPD-Wahlkampfsabschlusskundgebung

Veranstalter sagen Ulrichsberg-Treffen ab

Klagenfurt – Das für 20. September geplante umstrittene 50. Heimkehrertreffen am Ulrichsberg in Kärnten ist am Donnerstag abgesagt worden. Die Veranstaltung werde zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, hieß in einer Aussendung der Ulrichsberggemeinschaft. Als Gründe wurden die Absage der Unterstützung des Bundesheeres, sowie „spürbare Turbulenzen“ rund um die Feier ins Treffen geführt.

Verteidigungsminister Norbert Darabos sagte gegenüber derStandard.at, die Absage sei zu begrüßen, weil „das Ulrichbergtreffen seit jeher einen rechtsextremen Anstrich hatte.“ Erst Anfang der Woche hatte Darabos die Beteiligung des Bundesheeres am heurigen Ulrichsberg-Treffen definitiv abgesagt. Darabos entschloss sich zu dem Schritt, nachdem bekannt geworden war, dass der Geschäftsführende Obmann der Ulrichsberggemeinschaft, Wolf Dieter Ressenig, NS-Devotionalien im Internet angeboten haben soll. „Eben diese jüngsten Vorfälle haben die Hoffnung völlig zerschlagen, dass aus dieser Veranstaltung noch einmal eine echtes Mahnmal gegen Krieg und für Frieden werden könnte“, so Darabos.

„Politisch zu weit rechts“

Am Dienstag hatten der Präsident der Ulrichsberggemeinschaft, der ehemalige SPÖ-LHStv. Rudolf Gallob, sowie Obmann Peter Steinkellner ihren Rücktritt erklärt. „Die klare Vorgangsweise der Abgrenzung zu Extremismus“ sei gescheitert, begründete Steinkellner seinen und Gallobs Schritt. Zuvor hatte Landeshauptmann Gerhard Dörfler seine Teilnahme mit der Begründung, das Treffen sei „politisch zu weit rechts“ ausgeschlossen.

„Abgrenzung gegen den Extremismus vorangetrieben“

Rudolf Gallob bedauert die Absage der Feier, die, wie er im Gespräch mit derStandard.at sagt, „bestens vorbereitet war.“ Im „Rahmen der demokratischen Ordnung“ hätten die Verantwortlichen alles getan, um die Personen, die rechtsextremes Gedankengut vertreten, vom Berg fernzuhalten. „Wenn wir unsere Reden gehalten haben, dann haben wir in unseren Inhalten die Abgrenzung gegen den Extremismus immer vorangetrieben und deutlich auf die Gräuel des Krieges hingewiesen. Aber das war offensichtlich alles zu wenig.“

Dennoch glaubt er, dass das Treffen in diesem Jahr noch stattfinden wird. „In einigen Wochen wird es eine Generalversammlung geben, in der die neuen Gremien beschlossen werden. Und da wird es dann Überlegungen geben, wie und wo die Feier stattfinden kann.“

Die Gedenkstätte auf dem Ulrichsberg war über Initiative des damaligen Klagenfurter ÖVP-Vizebürgermeisters Blasius Scheucher errichtet und im Jahre 1959 eröffnet worden. Seit Jahrzehnten schwelen Debatten um das Treffen, da immer wieder Rechtsradikale und Ex-Nazis teilgenommen hatten.

Kritik von Kärntner BZÖ und FPÖ

Der Landesparteiobmann des BZÖ, Uwe Scheuch, forderte, dass das Ulrichsberg-Treffen keinesfalls „am Altar des linken Gesinnungsterrors“ geopfert werden dürfe.Scheuch forderte in einer Aussendung, dass die Veranstaltung in die Hände von „parteiübergreifend anerkannten Persönlichkeiten“ gelegt werden müsse, um die Durchführung weiter zu gewährleisten. „Eine Absage ist keine gute Lösung, weil ein Gedenken der eigenen Geschichte weiterhin erlaubt sein muss“, so der BZÖ-Politiker.

Der geschäftsführende FPÖ-Chef Harald Jannach ging sogar noch einen Schritt weiter und ortete eine mediale Hinrichtung des in Verruf geratenen geschäftsführenden Obmann der Ulrichsberggemeinschaft, Wolf-Dieter Ressenig. Jannach bezeichnete Ressenig, der NS-Devotionalien im Internet angeboten haben soll, als „Bauernopfer“, gegen ihn würde eine „menschenverachtende Hatz“ geführt.

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Antifa Jugendcamp 2009

23.05.: Befreite Gesellschaft statt rassistischer Hetze!

Kein Naziaufmarsch in München am 23. Mai!

Am 23. Mai 2009 wollen Nazis aus dem Spektrum der so genannten „Freien Nationalisten München“ (FNM) einen Naziaufmarsch in München durchführen. Unterstützt werden sie dabei von Personen aus der NPD, bzw. deren Tarnliste im Münchner Stadtrat, der so genannten „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA). Dies ist jetzt schon der zweite Neonaziaufmarsch in München innerhalb von sechs Wochen. Ursache dafür ist die momentane Spaltung der Münchner Neonazi-Szene in zwei Fraktionen, dass „Freie Netz Süd“ um Norman Bordin, das bereits am 11. April dieses Jahres durch München marschierte und das die Zusammenarbeit mit der NPD zur Zeit kategorisch ablehnt und in die oben genannten FNM um Philipp Hasselbach, die trotz ihrem an den sogenannten „Autonomen Nationalisten“ orientierten Auftreten wieder stark mit der NPD kooperieren. Aufgrund dieser Konkurrenzsituation innerhalb der Nazi-Szene kommt es nun also zum zweiten Naziaufmarsch innerhalb kürzester Zeit in München.

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Antifa-Demo: 23.05.09, 11.00 Uhr, Georg-Freundorfer Platz (U4/U5 Schwanthalerhöhe)


banner 23. mai

8. Mai: Antifa-Demo in München

Gegen Faschismus und Polizeigewalt!
GIB MIR IRGENDWAS DAS BLEIBT…
Für eine starke, antifaschistische Bewegung!

Das vermutlich von Neonazis begangene Attentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl hat eine bekannte Tatsasche wieder einmal medienwirksam zu Tage gefördert: Neonazistische Parteien, Organisationen und Strukturen entfalten in der Bundesrepublik Deutschland immer mehr Aktivität und werden dabei immer gewalttätiger. Das Mannichl-Attentat ist dabei kein Einzelfall mit Seltenheitswert. Immer wieder werden in Deutschland Menschen, die nicht in das beschränkte Weltbild der Nazis passen, schwer verletzt und mitunter auch getötet. Besonders gefährdet sind Migrant_innen, Andersdenkende und -aussehende, Jüd_innen, Antifaschist_innen, Homosexuelle, aber auch viele Andere. Seit 1990 sind über 140 Menschen sind im wiedervereinigten Deutschland von Neonazis ums Leben gebracht worden, wobei die Dunkelziffer erheblich sein dürfte.

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poster

11.4.: NO PASARAN! Kein Naziaufmarsch in München!

nasen

no pasarán !!!!

nasen09