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Veranstalter sagen Ulrichsberg-Treffen ab

Klagenfurt – Das für 20. September geplante umstrittene 50. Heimkehrertreffen am Ulrichsberg in Kärnten ist am Donnerstag abgesagt worden. Die Veranstaltung werde zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, hieß in einer Aussendung der Ulrichsberggemeinschaft. Als Gründe wurden die Absage der Unterstützung des Bundesheeres, sowie „spürbare Turbulenzen“ rund um die Feier ins Treffen geführt.

Verteidigungsminister Norbert Darabos sagte gegenüber derStandard.at, die Absage sei zu begrüßen, weil „das Ulrichbergtreffen seit jeher einen rechtsextremen Anstrich hatte.“ Erst Anfang der Woche hatte Darabos die Beteiligung des Bundesheeres am heurigen Ulrichsberg-Treffen definitiv abgesagt. Darabos entschloss sich zu dem Schritt, nachdem bekannt geworden war, dass der Geschäftsführende Obmann der Ulrichsberggemeinschaft, Wolf Dieter Ressenig, NS-Devotionalien im Internet angeboten haben soll. „Eben diese jüngsten Vorfälle haben die Hoffnung völlig zerschlagen, dass aus dieser Veranstaltung noch einmal eine echtes Mahnmal gegen Krieg und für Frieden werden könnte“, so Darabos.

„Politisch zu weit rechts“

Am Dienstag hatten der Präsident der Ulrichsberggemeinschaft, der ehemalige SPÖ-LHStv. Rudolf Gallob, sowie Obmann Peter Steinkellner ihren Rücktritt erklärt. „Die klare Vorgangsweise der Abgrenzung zu Extremismus“ sei gescheitert, begründete Steinkellner seinen und Gallobs Schritt. Zuvor hatte Landeshauptmann Gerhard Dörfler seine Teilnahme mit der Begründung, das Treffen sei „politisch zu weit rechts“ ausgeschlossen.

„Abgrenzung gegen den Extremismus vorangetrieben“

Rudolf Gallob bedauert die Absage der Feier, die, wie er im Gespräch mit derStandard.at sagt, „bestens vorbereitet war.“ Im „Rahmen der demokratischen Ordnung“ hätten die Verantwortlichen alles getan, um die Personen, die rechtsextremes Gedankengut vertreten, vom Berg fernzuhalten. „Wenn wir unsere Reden gehalten haben, dann haben wir in unseren Inhalten die Abgrenzung gegen den Extremismus immer vorangetrieben und deutlich auf die Gräuel des Krieges hingewiesen. Aber das war offensichtlich alles zu wenig.“

Dennoch glaubt er, dass das Treffen in diesem Jahr noch stattfinden wird. „In einigen Wochen wird es eine Generalversammlung geben, in der die neuen Gremien beschlossen werden. Und da wird es dann Überlegungen geben, wie und wo die Feier stattfinden kann.“

Die Gedenkstätte auf dem Ulrichsberg war über Initiative des damaligen Klagenfurter ÖVP-Vizebürgermeisters Blasius Scheucher errichtet und im Jahre 1959 eröffnet worden. Seit Jahrzehnten schwelen Debatten um das Treffen, da immer wieder Rechtsradikale und Ex-Nazis teilgenommen hatten.

Kritik von Kärntner BZÖ und FPÖ

Der Landesparteiobmann des BZÖ, Uwe Scheuch, forderte, dass das Ulrichsberg-Treffen keinesfalls „am Altar des linken Gesinnungsterrors“ geopfert werden dürfe.Scheuch forderte in einer Aussendung, dass die Veranstaltung in die Hände von „parteiübergreifend anerkannten Persönlichkeiten“ gelegt werden müsse, um die Durchführung weiter zu gewährleisten. „Eine Absage ist keine gute Lösung, weil ein Gedenken der eigenen Geschichte weiterhin erlaubt sein muss“, so der BZÖ-Politiker.

Der geschäftsführende FPÖ-Chef Harald Jannach ging sogar noch einen Schritt weiter und ortete eine mediale Hinrichtung des in Verruf geratenen geschäftsführenden Obmann der Ulrichsberggemeinschaft, Wolf-Dieter Ressenig. Jannach bezeichnete Ressenig, der NS-Devotionalien im Internet angeboten haben soll, als „Bauernopfer“, gegen ihn würde eine „menschenverachtende Hatz“ geführt.

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Antifa Jugendcamp 2009

23.05.: Befreite Gesellschaft statt rassistischer Hetze!

Kein Naziaufmarsch in München am 23. Mai!

Am 23. Mai 2009 wollen Nazis aus dem Spektrum der so genannten „Freien Nationalisten München“ (FNM) einen Naziaufmarsch in München durchführen. Unterstützt werden sie dabei von Personen aus der NPD, bzw. deren Tarnliste im Münchner Stadtrat, der so genannten „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA). Dies ist jetzt schon der zweite Neonaziaufmarsch in München innerhalb von sechs Wochen. Ursache dafür ist die momentane Spaltung der Münchner Neonazi-Szene in zwei Fraktionen, dass „Freie Netz Süd“ um Norman Bordin, das bereits am 11. April dieses Jahres durch München marschierte und das die Zusammenarbeit mit der NPD zur Zeit kategorisch ablehnt und in die oben genannten FNM um Philipp Hasselbach, die trotz ihrem an den sogenannten „Autonomen Nationalisten“ orientierten Auftreten wieder stark mit der NPD kooperieren. Aufgrund dieser Konkurrenzsituation innerhalb der Nazi-Szene kommt es nun also zum zweiten Naziaufmarsch innerhalb kürzester Zeit in München.

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Antifa-Demo: 23.05.09, 11.00 Uhr, Georg-Freundorfer Platz (U4/U5 Schwanthalerhöhe)


banner 23. mai

8. Mai: Antifa-Demo in München

Gegen Faschismus und Polizeigewalt!
GIB MIR IRGENDWAS DAS BLEIBT…
Für eine starke, antifaschistische Bewegung!

Das vermutlich von Neonazis begangene Attentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl hat eine bekannte Tatsasche wieder einmal medienwirksam zu Tage gefördert: Neonazistische Parteien, Organisationen und Strukturen entfalten in der Bundesrepublik Deutschland immer mehr Aktivität und werden dabei immer gewalttätiger. Das Mannichl-Attentat ist dabei kein Einzelfall mit Seltenheitswert. Immer wieder werden in Deutschland Menschen, die nicht in das beschränkte Weltbild der Nazis passen, schwer verletzt und mitunter auch getötet. Besonders gefährdet sind Migrant_innen, Andersdenkende und -aussehende, Jüd_innen, Antifaschist_innen, Homosexuelle, aber auch viele Andere. Seit 1990 sind über 140 Menschen sind im wiedervereinigten Deutschland von Neonazis ums Leben gebracht worden, wobei die Dunkelziffer erheblich sein dürfte.

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poster

11.4.: NO PASARAN! Kein Naziaufmarsch in München!

nasen

no pasarán !!!!

nasen09

Gegen den Naziaufmarsch in Passau !

flyerpassau3januar2009

Gegen den rechtsextremen WKR-Ball am 30.1.2009


Gegen den WKR-Ball!

Übergriffe in Weimar

Sehr geehrte Genoss_innen,

durch diverse Quellen im Internet haben wir von der derzeitigen Situation in Weimar erfahren. Wir halten diese für äußerst problematisch, ja beschämend, und solidarisieren uns mit den von den sexuellen Übergriffen betroffenen Personen. Die Quellen, auf die wir uns beziehen sind: das „Positionspapier zu den sexuellen Übergriffen in der Gerberstraße von der Unterstützer_innengruppe“, das „Statement der Weimarer Antifagruppe [AAW] zu den sexuellen Übergriffen und sexualisierter Gewalt in der Gerberstraße“, sowie der Text: „Der kalte Putsch von Weimar“. Von den Verantwortlichen aus der Gerberstraße 3 konnten wir bis dato noch keine Stellungnahme finden. In den vorliegenden Texten werden (soviel dürfte Euch bekannt sein) schwere Anschuldigungen gegen die Personen erhoben, welche die Gerberstraße 3 auf den Plena vertreten haben. Die vorliegenden Texte vermitteln außerdem den Eindruck, dass schon vor den Vorfällen Probleme zwischen den Gruppen bestanden – was wir hier keiner Gruppe vorwerfen wollen. Im Umgang mit sexualisierter Gewalt sollte jedoch ungeachtet anderer Streitigkeiten gewisse (antisexistische) Mindeststandards an den Tag gelegt werden, was die Diskussionen und den Umgang mit der Situation anbelangt.

Als äußerst problematisch empfinden wir in diesem Zusammenhang folgende beschriebene Verhaltensweisen:

- Dass den Betroffenen der sexuellen Übergriffe scheinbar nicht geglaubt wird und sie ihrerseits mit untragbaren Forderungen überzogen werden (z.B. neue U-Gruppe, Aufgabe der Anonymität, Forderung nach Nennung von Details etc.)

- Dass der Forderung nach dem Auszug des Täters (der er selbst bereits zugestimmt hat) nicht nachgekommen wird und er bei den Vertreter_innen der Gerberstraße 3 scheinbar Unterstützung findet

– Den Umgang mit der U-Gruppe

Mit diesem Schreiben wollen wir Euch deswegen auffordern:

- Den Rauswurf der U-Gruppenmitglieder sofort zurückzuziehen und ihnen Zugang zu der ihnen verwehrten Infrastruktur wieder zu ermöglichen!

- Den Täter innerhalb einer festgelegten, angemessenen Frist auszuschließen!

- Zu der Situation Stellung zu nehmen!

Untereichner_innen:

Antifa NT München
Infogruppe Rosenheim
Antifa 1up Sulzbach-Rosenberg
Antifainfo Landau/Isar
Antifaschistische Aktion Passau [aapa]
ZAKK Passau

Weitere Unterstützer_innen können sich per Mail bei uns melden.

Tønsberg dichtmachen !!!

nbgdemo

Demo am 20.12.2008 um 14:00 Uhr vor dem K4 (Hbf)